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                 Die letzte Jungfrau

 

                   von Tuvia Tenenbom

 

 

 

 

     

    

 

 

                        

                                         

    

 

 

 

 

                                        

                                                                                         

 

 

 

         

 

Österreichische Erstaufführung

im Treitl-Theatersaal der TU-WIEN

 

Premiere Mi., 6. April 2011

mit

Atina Tabiei Razligh,

Mathias Erich Gruber,

Artur Ortens,

Philipp Stix

 

Regie : Hartmut Nolte

 

 

 

Israel, heute.

 

Drei Agenten treffen sich in einem heruntergekommenen Pub an der Klagemauer in Jerusalem

und spinnen einen verrückten, barbarischen Plan: Die Mauer muss in die Luft gesprengt werden!

Die Drei verwickeln sich in ein gefährliches Versteckspiel. Dabei wechseln sie so häufig die Identität,

dass sie vergessen, wer sie eigentlich sind. Eines haben sie jedoch alle gemein: sie suchen eine

Jungfrau, die sich wünscht, eine Shaheed (Märtyrerin) zu werden, indem sie sich an der Mauer in

die Luft sprengt. Warum? Um die Juden endlich allesamt dahin zu befördern, wo sie hingehören, nach

New York City, oder um den Weltkrieg anzuzetteln, als Rache-, Präventiv- oder Erstschlag.

Schließlich winkt als Belohnung für dieses Selbstmordkommando das Paradis,

an der Seite des Propheten, umringt von 70 willigen, schönen Jungfrauen...

Tuvia Tenenboms "Die letzte Jungfrau" ist extrem, schrill, voll von Mord, Vergewaltigung, religiser

Verblendung, Wahnsinn; es wird gesungen, kopuliert, getanzt, gebetet, gelacht, gesprengt.

Eine Provokation? In jeder Minute. Aber nicht nur. Es ist auch eine mitreissende und ehrliche Geschichte.

Obwohl alle lügen; und sich verstellen. Es geht schließlich um eine geheime Operation,

ein Selbstmordattentat!

Doch eigentlich um viel mehr: Das moderne Leben und wie man im Heiligen Land versucht, darin

zurechtzukommen.Die Stärke, und das zeigt das Stück, liegt im Vertrauen, an etwas zu glauben

und wahrhaftig zu lieben. Dass dazu nur die Attentäterin, (die die Klagemauer sprengt) fähig ist,

ist fast tragisch. Darin steckt die Brisanz dieses unkonventionellen Werks. Ein gewagtes Stück,

dass dem Thema Nahostkonflikt eine brandaktuelle, skurrile und schonungslose Note verleiht.

Und nicht zuletzt der Sinnkrise der westlichen Zivilisation sowie ihrem Anspruch,

die alleingültige Wahrheit zu besitzen...

 

 

 

Pressezitate:

 

ass Der Standard - Wien 8.4.2011:

 

..." Der Witz des Stücks ist so zumeist von der derben Sorte, die geschmiedeten Ränke dermaßen konstruiert, dass es oft schwer fällt, den Motivationen der Figuren zu folgen. Dadurch zeigt Tenenbom aber, zu welch großem Teil der Nahostkonflikt rein emotionaler Natur ist, dass viele um des Hassens willen hassen. - Ein rabiates Stück...!"

 

 

Kulturfokus.at - Wien 8.4. 2011

 

"... Inszenierung und Schauspieler zeigen gute Qualität... Der Text kommt als Komödie daher ...Fatima ist sehr gut dargestellt durch Atina Tabiei Razligh ..."

 

 

Tenenboms Gelächter dringt in Bereiche, in die bloße Analyse sich nicht wagt...

Kann sein, dass wir es dringender brauchen, als wir ahnen. (Die Zeit)

 

Freimütig... Das Stück, treffend in seiner Satire, provozierend und ausgezeichnet gespielt…

(New York Times)

 

Dieses Stück müssen Sie mehrmals sehen... (Foreign Press Association of New York)

 

Wütend...Wild...ein ausgelassenes Stück, bei dem viel orgiastisches Gestöhne in der Luft liegt.

(Back Stage)

 

Die erste New Yorker Produktion, die sich über die Schrecken des Terrorismus effektiv lustig zu

machen verstand. (Jerusalem Post)

 

Von wilder Chuzpe und sardonischem Gelächter... Weiterspielen! (Stern)

 

Wichtigste Inszenierung des Jahres 2003 (StadtRevue, Köln)

 

 

    

 

 

Der Autor

 

Tuvia Tenenbom, Sproß einer ultraorthodoxen Rabbinersippe in Mea Scharim, arbeitete in jungen Jahren als Rabbi, bevor er mit 17 aus der Gemeinde geworfen wurde und nach New York auswanderte, wo er noch heute lebt.

Dort jobbte der provokante Autor und Regisseur unter anderem als Taxifahrer,

Diamantenhändler und Banker und gründete 1994 das "Jewish Theatre of New York",

an dem er als „Enfant Terrible" der dortigen Theaterszene mit Vorliebe Stücke präsentiert,

in denen mit religiösen, politischen und sexuellen Tabus gebrochen wird.

Tenebom schloss seine Ausbildung zum Rabbiner in Israel ab, er studierte Englische

Literatur an der St. John’s Universität in New York, Mathematik und IT in Touro,

Christentum- und Islamkunde in Amerika und Israel.

Er arbeitet als freier Journalist, u.a. bei Die Zeit, Corriere della Sera etc.

 

 

 

 

Karin Pettenburger, Hartmut Nolte und Tuvia Tenenbom

im Mai 2010 in Budapest zur ungarischen Erstaufführung

 von Tuvias Stück 'The last Jew in Europe'.

 

 

 

   

Atina Tabieii Razligh

Artur Ortens

Phillip Stix

Mathias Erich Gruber

 

 

 

 

 

 

 

 

offenlegung:

k.p.-productions

schwindgasse 3

1040 wien

atu 65694126