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Eine Lehrerin schlägt zurück!

 

Von Florian L. Arnold

 

Dona Margarida ist Lehrerin. Sie betritt das Klassenzimmer, sie desinfiziert ihren Sitzplatz am Lehrerpult und schreibt ein Wort an die Tafel: Arsch.

 

"Dona Margarida erklärt euch die Dinge so, wie sie sind!" sagt

Margarida, eine Lehrerin, die wie aus einem uralten Schüleralptraum entsprungen scheint.

   Dona Margarida versteht keinen Spaß - und sie macht all das, was ein Lehrer im wahren Leben niemals tun dürfte. Sie schreit, sie weint, sie tobt, sie trinkt und raucht (im Klassenzimmer), sie spricht all das aus,

was anderen nur durch den Kopf geht: "Findet euch ab, dass ihr

nichts zu melden habt". Sie erklärt alle Dinge so, wie sie sind

(und niemals in einem Schulbuch stehen würden).

 

   Evolution und Revolution sind hier nur ein "R" weit voneinander

entfernt. Die mathematische Bedeutung von "Teilen" lautet hier:

"Teilen heisst, daß jeder mehr haben will als der andere!". Mal

brüllt Dona Margarida, mal lächelt sie. Sie wird zum Synonym für

das Autoritäre - und zur Analogie der Militärdiktaturen.

 

   Roberto Athaydes Monolog ist ein Vexierspiel: Die Sätze passen auf autoritäre Schulsysteme ebenso wie auf Dikaturen. Die Schüler werden zum

Synonym für das Volk, das man mit Sätzen wie "Keine Belohnung ohne Aufopferung" ans Gängelband legte. Kein Wunder daß Dona Margarida "Know How" sagt aber "Knock-Out" an die Tafel schreibt."

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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