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HENNING MANKELL – Miles oder die Pendeluhr aus Montreux

 

Monolog für einen Schauspieler und eine Jazzband

 

In dem Theaterstück „Miles oder die Pendeluhr aus Montreux" begleitet ein einfacher Schrottplatzbesitzer

aus Norwegen seinen Kumpel nach Montreux, weil dieser dort Miles Davis als

Fahrer dient. Dabei erlebt er backstage das legendäre „Sketches of Spain"-Konzert. Er versteht

die Melancholie, die Schönheit und die Tiefe der Musik, die ihn tief trifft. Dieser Moment verändert

sein Leben...

 

   Der bekannte schwedische Autor Henning Mankell hat einen berührenden Theatertext geschrieben:

eine Hommage an das Jazz-Genie Miles Davis. Dabei erzählt er über die Vorurteile, die dem schwarzen

Musiker entgegen gebracht wurden, über dessen Liebe zum B-Dur-Akkord, über die

Schönheit Juliette Grécos, über die Macht der Musik, über Schweizer Uhren, über Nachhaltigkeit

und Luftblasen im Glas und wie man mit dem Schmerz umgeht, wenn ein Mensch stirbt, der

einem viel bedeutet...

 

   Musik ist eine alte Passion von Henning Mankell, besonders der Jazz. Als Enkel des Komponisten

Ivar Henning Mankell hat der Autor so etwas wie einen eigenen Draht zur Musik entwickelt. Es

erstaunt also nicht, dass er nun eine Figur geschaffen hat, die seine Passion widersprüchlich

erlebt. Steinar ist nicht ein Fan von Miles. Er ist ein Schrotthändler, und Trompeten sind für ihn

lange nur Metallstücke. Erst über einen Kumpel nähert er sich einer der Lichtgestalten des

zwanzigsten Jahrhunderts. Steinars Kumpel ist der Fahrer von Miles Davis. Er mag dessen Musik

nicht, und wohl gerade deshalb schließt Miles ihn in sein Herz: Miles misstraute Zeit seines

Lebens der Kritik. Er las nie, was über seine Musik geschrieben wurde. Er versuchte immer nur

sich selber treu zu bleiben.

 

   Steinar darf seinen Kumpel nach Montreux begleiten und wird dort backstage Zeuge eines Live-Auftrittes von Miles Davis und seiner Band. Dessen Musik kann in ihm nicht nur die Begeisterung für neue Töne wecken, sondern auch eine Freundschaft stiften: Die Erinnerung an Miles Tod ist der Anlass, den Steinar findet, die Geschichte zu erzählen, die ihn mit Miles und dessen Chauffeur verbindet. Und wie eine leise Ironie auf die gewaltigen Klänge dieses großen Musikerlebens, bleibt ihm nur, was für ihn der große Miles hinterlassen hat – und er holt es vom Schrottplatz: Den rechten Scheinwerfer von jenem Auto, in dem Miles

durch Europa tourte. Sein Licht erinnert ihn an den Lieblings-Akkord von Miles, der etwa so

klingt wie ein Blick durch die Milchstrasse auf einen einsamen Stern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Projekte

 

 

Henning Mankell : Miles oder Die Pendeluhr von Montreux (ÖE)

Premiere März 2013

 


Frank Wedekind: Lulu

 


Bernd Steets:

Marilyn Monroe - Die letzten Bänder (UA)

 

 

Hartmut Nolte:

Die Hölle der

Lilli Jahn und

Liebesbriefe an

Adolf Hitler

 

 

 

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